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Ultraschallscreening

12.10.2012

Merkblatt zum Ultraschallscreening in der Schwangerschaft: IQWiG

publiziert Empfehlung

Erstmalig sollen Schwangere vor der Untersuchung umfassend informiert

werden

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 12.

Oktober 2012 seinen Abschlussbericht zu Aufklärung, Einwilligung und ärztlicher Beratung

zum Ultraschallscreening in der Schwangerschaft im Auftrag des Gemeinsamen

Bundesausschusses (G-BA) vorgelegt. Der Bericht enthält die Empfehlung für ein Merkblatt,

das in Zukunft alle werdenden Mütter (und Väter), die gesetzlich versichert sind, vor einer

routinemäßigen Ultraschalluntersuchung im Rahmen der Mutterschaftsrichtlinien von ihrer

Ärztin oder ihrem Arzt erhalten sollen.

Es informiert über die Rahmenbedingungen, den Untersuchungsverlauf und die möglichen

Untersuchungsergebnisse des Ultraschallscreenings bei komplikationsfreier

Schwangerschaft. Die Empfehlung des Instituts enthält unter anderem Informationen über

die Ziele und die Durchführung von Ultraschalluntersuchungen in der Schwangerschaft,

über ihre Vor- und Nachteile und über psychosoziale Aspekte. Der G-BA wird auf Grundlage

des IQWiG-Berichts das Merkblatt erstellen.

Bereits 2008 hatte das IQWiG einen - ebenfalls im Auftrag des G-BA erstellten -

veröffentlicht. Darin wurde

untersucht, wie zuverlässig Ärztinnen und Ärzte durch eine Ultraschall-Untersuchung

Fehlbildungen erkennen.

Auch wenn Fehlbildungen selten sind, besteht bei jeder Ultraschalluntersuchung die

Möglichkeit, dass Auffälligkeiten entdeckt werden, die dann zu folgenschweren

Entscheidungen führen. Eine der zentralen Empfehlungen des Berichts war, dass alle

Schwangeren und ihre Partner deshalb vor der Untersuchung eine ausführliche,

evidenzbasierte und allgemeinverständliche Aufklärung und falls nötig Beratung erhalten, in

der ihnen auch das Recht erläutert wird, auf die Untersuchung zu verzichten. Ein Merkblatt

kann diese Aufklärung unterstützen, sie jedoch nicht ersetzen.

Zum Ablauf der Berichtserstellung

Eine erste Version des Merkblatts hatte das IQWiG mit dem so genannten Vorbericht im Mai

2012 veröffentlicht und zur Diskussion gestellt. Nach dem Ende des anschließenden

Stellungnahmeverfahrens wurde diese Version überarbeitet und als Empfehlung mit dem

Abschlussbericht im August 2012 an den Auftraggeber versandt. Die schriftlichen

Stellungnahmen werden in einem eigenen Dokument zeitgleich mit dem Abschlussbericht

publiziert.

Quelle: PM des IQWIG v.12.10.2012

 


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